Im letzten Jahr wurden in den Schweizer Bergen weniger Menschen bei Bergsportaktivitäten getötet. Der Schweizer Alpen-Club (SAC) berichtet, dass 98 Todesfälle zu beklagen waren – der niedrigste Wert innerhalb des vergangenen Jahrzehnts. Dennoch mussten die Rettungskräfte im Vergleich zu den Vorjahren häufiger ausrücken und retteten nahezu 4000 Personen.
Der SAC führt diesen Anstieg der Einsätze unter anderem auf das gestiegene Interesse an Outdoor-Aktivitäten in den Bergen zurück. Die meisten Notfälle traten beim Wandern ein, was fast die Hälfte aller Vorfälle ausmachte. Skitouren und Hochtouren folgen als weitere häufige Ursachen für Bergrettungen.