Ein Luzerner entdeckte am 2. April zwei Schwäne mit auffälligen blauen Verfärbungen auf ihren Federn im Hafen neben der Ufschötti und vermutet menschliches Fehlverhalten als Ursache. Der Beobachter teilte Fotos auf Facebook und informierte die Wasserpolizei, da er auch kantige Steine im Nest vermutete, um Eier zu zerstören.
Laut einem Polizeisprecher bestätigte eine Person den Vorfall bei der Wasserpolizei, jedoch konnte das betroffene Tier nicht identifiziert werden. Obwohl die Polizei solche Vorfälle als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz einstuft, gibt es keine spezifischen Statistiken zu Schwänen.
Die Vogelwarte Sempach äußerte sich besorgt über mögliche Tierquälerei und empfahl, derartige Fälle bei der Kantonalen Jagdverwaltung zu melden. Verletzte Tiere können zur Pflegestation nach Sempach gebracht werden.
Der aufmerksame Luzerner, bekannt für seine regelmäßigen Schwannachrichten auf Facebook, berichtete von vergleichbaren Vorfällen im Vorjahr, darunter gestohlene Eier und verletzte Tiere. Er vermutet weiterhin menschliches Fehlverhalten hinter diesen Ereignissen.
Für den Fall, dass man ein verletztes Tier findet, rät die Luzerner Polizei zur Meldung an ihre Einsatzleitzentrale. Die Vogelwarte Sempach bietet ebenfalls Unterstützung über die Wildhut oder Feuerwehr an.