Im Jahr 2025 verzeichnete die Schweizer Bevölkerung ein Wachstum von 0,8 Prozent mit einem Anstieg um 73.300 Personen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) bekannt gab. Dieses Wachstum war im Vergleich zu 2024 leicht rückläufig. In allen Kantonen wurde ein Bevölkerungszuwachs beobachtet, mit den höchsten Zunahmen in Schaffhausen, Basel-Stadt und Wallis, während Glarus, Tessin, Bern, Jura und Neuenburg die geringsten Zuwächse verzeichneten.
Erstmals übersteigt nun die Anzahl der Personen über 65 Jahre (1.811.000) jene der unter 20-Jährigen (1.802.000). Ein Grund hierfür ist das Sinken der Geburtenzahlen, mit rund 78.000 Neugeborenen im letzten Jahr – ein Rückgang um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit vier Jahren gehen die Geburtsraten kontinuierlich zurück, während die Zahl der Todesfälle abnimmt.
Im selben Zeitraum wurden 1.000 weniger Ehen als im Vorjahr geschlossen; es gab 35.700 Eheschließungen, darunter 800 gleichgeschlechtliche Ehen und 200 Umwandlungen von eingetragenen Partnerschaften in Ehen. Zudem wurden 15.700 Ehen geschieden, einschließlich 59 gleichgeschlechtlicher Ehen, was einen Rückgang um etwa 400 Scheidungen gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Das BFS schätzt, dass “rund zwei von fünf Ehen eines Tages geschieden werden könnten”.
Darüber hinaus stieg die durchschnittliche Lebenserwartung: Frauen lebten im Durchschnitt um 0,4 Jahre länger und Männer um etwa 0,3 Jahre. Die durchschnittliche Lebensdauer betrug somit für Frauen 86,3 Jahre und für Männer 82,7 Jahre.
SRF4 News, 2.4.2026, 10 Uhr