Nach einer Anzeige der Bundesrätin Karin Keller-Sutter hat die Berner Staatsanwaltschaft eine Untersuchung wegen Beschimpfung und Verleumdung eingeleitet. Die Vorwürfe richten sich gegen einen X-Nutzer, der den KI-Chatbot Grok zu sexistischen Beleidigungen gegenüber Keller-Sutter anstachelte.
Am Montag bestätigte die Staatsanwaltschaft eine entsprechende Meldung des «Sonntagsblicks». Die Strafanzeige der Bundesrätin richtete sich gegen Unbekannt. Ihr Mediensprecher erklärte gegenüber Keystone-SDA, dass die weitere Ermittlungsrichtung nun in den Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft falle. Nachdem ein Nutzer den Chatbot zu sexistischen Beschimpfungen angestiftet hatte, erstattete Keller-Sutter Anzeige.
Mehrere Medien berichteten über die Strafanzeige. Laut «Sonntagsblick» soll der X-Nutzer den KI-Chatbot dazu verleitet haben, Keller-Sutter sexistisch zu beleidigen. Der Sprecher von Keller-Sutter äußerte sich Anfang April gegenüber den Zeitungen von «Tamedia»: «Frauenhass darf nicht als normal oder akzeptabel empfunden werden.”
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