Die Suva hat eine Zunahme der Freizeitunfälle um 2,8 Prozent im Jahr 2025 gemeldet. Insgesamt wurden rund 296.000 solcher Unfälle registriert, während die Anzahl der Berufsunfälle und -krankheiten um 0,9 Prozent auf etwa 166.000 Fälle zurückging, wie die Suva mitteilte.
Dieser Trend setzt sich fort, seit er Mitte der 1990er-Jahre begann. Im letzten Jahr entfielen 64 Prozent aller gemeldeten Unfälle auf Freizeitaktivitäten.
Suva-Statistiker Alois Fässler erklärte: «Die Sicherheit bei der Arbeit hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen. Gleichzeitig engagieren sich mehr Menschen vermehrt im Sport und in Outdoor-Aktivitäten während ihrer Freizeit.”
Da Suva-Versicherte etwa die Hälfte aller Erwerbstätigen in der Schweiz ausmachen, gibt es landesweit insgesamt mehr Unfälle als nur von der Suva gemeldet werden. Im Jahr 2021 verzeichneten die Suva und der Schweizerische Versicherungsverband SVV zusammen über 900.000 Berufs- und Freizeitunfälle sowie Berufskrankheiten.
Die meisten Sportunfälle wurden im letzten Jahr beim Fußballspielen registriert, gefolgt von Skifahren und Bergwandern. Männer verletzten sich häufiger beim Fußballspielen, während es bei den Frauen vor allem das Skifahren war.
Eine signifikante Zunahme um 15,4 Prozent gab es zudem bei Unfällen unter arbeitslos gemeldeten Personen. Dies wurde auf die gestiegene Zahl an Arbeitslosen zurückgeführt. Im vergangenen Jahr zahlte die Suva über 4,6 Milliarden Franken an Versicherungsleistungen aus.