In den ersten drei Monaten des Jahres 2026 verzeichneten die Immobilienpreise in der Schweiz einen weiteren Anstieg. Laut einem Bericht des Bundesamts für Statistik (BFS) erhöhte sich der Index von Januar bis März um 1,5 Prozent auf 126,8 Punkte im Vergleich zum Vorquartal.
Im Jahresvergleich zeigen die Zahlen des Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex (IMPI), dass die Preise insgesamt um 4,7 Prozent gestiegen sind. Der IMPI erfasst vierteljährlich die Preisentwicklung im Wohneigentumssektor und wurde seit dem dritten Quartal 2020 regelmäßig veröffentlicht.
Das BFS präsentiert nicht nur den Hauptindex, sondern auch spezielle Indizes für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen sowie Daten für fünf verschiedene Gemeindetypen. Die Datengrundlage reicht bis ins Jahr 2017 zurück.
Die benötigten Transaktionsdaten werden quartalsweise von den größeren Hypothekeninstituten eingeholt, was einen umfangreichen Überblick über den Markt ermöglicht, da die meisten Immobilientransaktionen kreditfinanziert sind. Es wird dabei ausschließlich auf freie Markttransaktionen zurückgegriffen; Vorzugspreise wie Vorerbschaften fließen nicht in die Berechnung ein.
Im ersten Quartal 2026 stiegen laut BFS die Preise sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Eigentumswohnungen. Letztere verzeichneten einen Anstieg um 1,8 Prozent, während ersteren auf 1,1 Prozent kletterten.
Am deutlichsten fiel der Preisanstieg in den urbanen Gemeinden großer Agglomerationen wie Zürich, Bern, Basel, Lausanne und Genf aus, wo die Preise um 3,1 Prozent anwuchsen. In kleineren Städten sowie in Regionen außerhalb von Agglomerationen blieben die Preise hingegen stabil.
Trotz bereits hoher Preisniveaus zeigt sich weiterhin eine Aufwärtstendenz am Immobilienmarkt. Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich Einfamilienhäuser um 4,6 Prozent und Eigentumswohnungen um 4,8 Prozent.
Quelle: SRF 4 News, 30.04.2026, 10 Uhr; sda/awp/stol; baus; wed