Aufgrund eines Felssturzes, der eine Bergbahn außer Betrieb setzte, müssen Ausflügler zu einer Ersatzroute ausweichen und dadurch langen Warteschlangen entgegen sehen. Laut Berichterstattung des «Blick» warten Touristen am Samstagmittag über zwei Stunden auf ihre Fahrt zum Titlis. Die Gondelbahn Engelberg-Trübsee ist nach einem Steinschlag noch immer geschlossen, was dazu führt, dass alle Passagiere die Umleitung über Engelberg-Greschni-Trübsee nehmen müssen, wie zentralplus berichtete.
Der Titlis, ein beliebtes Reiseziel sowohl für Einheimische als auch internationale Besucher, erlebt dadurch erhebliche Verzögerungen. Am Freitagnachmittag lösten sich Schnee, Felsen und Geröll unterhalb des Trübsees im Gebiet Gerschniberg in Richtung Tal, was von den Titlis-Bergbahnen bestätigt wurde. In einer Mitteilung hieß es, dass keine Personen verletzt wurden, jedoch die Bahn Engelberg–Trübsee vorsorglich geschlossen bleibt (zentralplus berichtete).
Aktuell bewerten Fachspezialisten gemeinsam mit der Naturgefahrenkommission der Gemeinde die Wahrscheinlichkeit weiterer Materialabgänge. Vorsorgliche Maßnahmen beinhalten das Vorhandensein von Spezialisten vor Ort, um potenziell gefährliches Material zu entfernen.
Verwendete Quellen:
Artikel des «Blicks»
Medienarchiv zentralplus