Nachdem Niklas Steffen, Nils Reichmuth, Elmin Rastoder, Kastriot Imeri und Marco Bürki auf ihrer Suche nach Anerkennung Rückschläge erlebt hatten, erlangten sie bei Thun den Status von Meisterschaftskandidaten. Im Sommer 2023 suchte David Sesa in der Promotion League einen Torwart für FC Rapperswil-Jona und entdeckte Niklas Steffen auf einer Liste arbeitsloser Spieler. Nach einem Gespräch in Glattbrugg überzeugte er Steffen vom Projekt, obwohl dieser nach seiner Zeit im FC Basel-Nachwuchs und bei Stade Lausanne-Ouchy seine Ambitionen für die Super League begraben hatte.
Steffen wurde 2024 von Thun verpflichtet und begann als Nummer 2 hinter Nino Ziswiler. Nach einer Verletzung des Stammtorhüters nutzte er die Chance, sich zu bewähren. Diese Leistung führte dazu, dass Thun unter Steffens Mitwirkung in die Super League aufstieg.
Nils Reichmuth, ein ehemaliger FC Zürich-Nachwuchsspieler, fand nach einem Zwischenspiel bei FC Wil zu seinem Durchbruch bei Thun. Er trug mit sieben Toren maßgeblich zum Aufstieg bei und wird oft als Beispiel für den Erfolg durch Entschlossenheit genannt.
Elmin Rastoder, ein Stürmer aus der Schweizer Super League, musste nach einem Wechsel zu Vaduz einen Schritt zurückgehen. Er kehrte 2024 zu Thun zurück und entwickelte sich dort zu einem wichtigen Spieler, wobei er die Mannschaft regelmäßig mit Toren versorgte.
Kastriot Imeri fand nach schwierigen Jahren bei den Young Boys einen Neuanfang in Thun. Unter der Führung von Mauro Lustrinelli, der Imeris Potenzial erkannte, gelang ihm eine positive Entwicklung, obwohl seine Rolle beim FC Thun eher ergänzend ist.
Marco Bürki, einst mit YB im Licht der Super League, nahm nach diversen Stationen seinen Weg zurück zu Thun. Heute als Captain und Wortführer etabliert, verkörpert er die Identifikation mit dem Verein. Während sich seine Spielerkarriere in den letzten Jahren entwickelte, bleibt sein Einfluss auf das Team unbestritten.
Diese Geschichten sind Beispiele dafür, dass Entschlossenheit und Anpassungsfähigkeit zu Erfolgen führen können – ein Beweis für die Philosophie des FC Thun.