Der Bundesrat verlangt von der Rüstungssparte des Bundes, Ruag, eine verbesserte Informationspolitik sowie einen effektiveren Umgang mit Hinweisen von Whistleblowern. Diese Forderungen sind die Reaktion auf eine kritische Untersuchung durch die Geschäftsprüfungskommission des Ständerats.
Der Bundesrat vertritt dabei die Auffassung, dass es primär in der Verantwortung des Ruag-Verwaltungsrates liegt, den Bund als Eigentümer über wesentliche Geschehnisse umgehend zu informieren. Der Anlass für diese Forderungen ist eine Affäre im Zusammenhang mit Geschäften von Leopard-1-Panzern, bei der ein ehemaliger Kadermitarbeiter sich durch betrügerische Aktivitäten erheblich bereichert haben soll.