Valentin Humbel, bisheriger Präsident der Juso Luzern, verlässt nach drei Jahren sein Amt. An seiner Stelle übernehmen Svenja Bauer und Benjamin Ferizaj das Co-Präsidium der Partei, wie in einer Medienmitteilung vom Montag bekannt gegeben wurde.
Svenja Bauer (23) aus Hochdorf studiert Soziale Arbeit an der HSLU. Sie ist seit etwa zwei Jahren im Sekretariat der Juso Luzern tätig und betreibt neben ihrer politischen Arbeit Leichtathletiktraining sowie Skilehrertätigkeit.
Benjamin Ferizaj (22), aus Emmen stammend, absolviert ein Studium der Rechtswissenschaften. Seit 2021 engagiert er sich in den Juso und leitet die Initiative zur Stärkung der psychischen Gesundheit junger Menschen. Zudem ist er Geschäftsführer bei “SP Migrant:innen Schweiz” und Mitglied der “Kritischen Jurist:innen Zürich”.
“Wir freuen uns unglaublich auf diese Herausforderung”, kommentiert Bauer in der Mitteilung. Ferizaj fügt hinzu: “Unser Ziel ist es, die Politik in Luzern aktiv mitzugestalten und dringend notwendige Veränderungen zu bewirken”.
Unter Humbels Leitung wuchs die Juso Kantonalpartei auf 224 Mitglieder an. Er war Teil der Geschäftsleitung der SP Luzern und zeichnete sich insbesondere für den kommunalen Wahlkampf verantwortlich, in dem die Juso einen Sitz gewann. “Ich bin sehr dankbar für diese prägenden Jahre und werde weiterhin für soziale Gerechtigkeit kämpfen”, betont Humbel.
Am Parteitag zog sich auch Robin Fankhauser aus dem Vorstand zurück, woraufhin Bela Müller in seine Position nachrückte. Juana Fernandez wird das Sekretariat übernehmen, welches Svenja Bauer vor ihrer Wahl zur Co-Präsidentin innehatte.
Verwendete Quellen:
Medienmitteilung der Juso Luzern