Die UNO-Migrationseinrichtung berichtet, dass weltweit nahezu 8000 Menschen im Jahr 2025 während ihrer Migrationstouren ums Leben kamen oder als vermisst gelten. Seit dem Jahr 2014 wurden mehr als 80’000 Todesfälle oder Vermisstenmeldungen auf diesen Routen registriert. Besonders riskant stellte sich der Seeweg nach Europa dar, wo viele Boote ohne Nachweis von Menschen im Meer versanken – ein Phänomen bekannt als unsichtbare Schiffbrüche.
Des Weiteren weist der Bericht darauf hin, dass zahlreiche Migranten an den Grenzgebieten feststecken und oft nur eingeschränkten Zugang zu Wohnmöglichkeiten oder medizinischer Versorgung haben.