Im Kontext des laufenden Krieges in der Ukraine hat US-Präsident Donald Trump die Lockerung der Sanktionen gegen russisches Öl gerechtfertigt. “Ich will Öl für die Welt haben”, erklärte er im Interview mit NBC News, nachdem Finanzminister Scott Bessent bekannt gab, dass das bereits auf Schiffen befindliche russische Öl vorläufig verkauft werden darf, um infolge des Iran-Konflikts gestiegene Preise zu senken. Deutschland und andere Ukraine-Unterstützer kritisierten diese Entscheidung scharf, während Trump Präsident Wolodimir Selenski vorwarf, ein grösseres Hindernis für Frieden zu sein als Kremlchef Wladimir Putin. “Ich bin überrascht, dass Selenski kein Abkommen schliessen will”, sagte er.
Selenski hatte den USA Anfang März Unterstützung beim Abfangen iranischer Drohnen angeboten. Trump entgegnete: “Wir brauchen keine Hilfe.” Beim Bombardement der Stadt Saporischja verloren mindestens eine Person ihr Leben, und 18 weitere wurden verletzt, darunter zwei Minderjährige. Die ukrainische Region um Kiew erlebte ebenfalls schwere russische Angriffe mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern, bei denen vier Menschen starben und 15 verletzt wurden.
Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR meldete den erfolgreichen Angriff auf zwei russische Schiffe im Schwarzmeerhafen Port Kawkas. Die Eisenbahnfähre “Slawjanin” wurde außer Betrieb gesetzt, während die “Avantgarde” beschädigt wurde. Diese Schiffe wurden für die militärische Logistik zwischen dem russischen Festland und der annektierten Halbinsel Krim genutzt.
Im Streit um Sanktionen konnten sich EU-Staaten auf eine Verlängerung von Strafmaßnahmen gegen Russland einigen, wobei die Sanktionen gegen zwei Oligarchen beibehalten werden. Die Maßnahmen gelten nun sechs statt zwölf Monate und wurden für einige Personen reduziert. Trotz dieser Entscheidungen kritisierte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz die temporäre Lockerung von US-Sanktionen gegen russisches Öl.
Die Ukraine wird die Paralympischen Winterspiele in Italien boykottieren, wie der Präsident des Nationalen Paralympischen Komitees bestätigte. Er kritisierte das russische Paralympische Komitee für seine Unterstützung von Putin und Militärinterventionen.
Russland reagierte mit scharfer Kritik auf einen ukrainischen Angriff in der Stadt Brjansk, bei dem sieben Menschen getötet wurden. Moskau beschuldigte Großbritannien und Frankreich, an der Attacke beteiligt gewesen zu sein, da Marschflugkörper des britischen Typs Storm Shadow eingesetzt worden seien.
In einem Gespräch mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron äußerte sich der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski enttäuscht über die amerikanische Entscheidung zur Sanktionserleichterung, da sie seiner Meinung nach Russland finanziell unterstützt und somit den Frieden gefährdet. Macron hingegen betonte, dass diese Lockerung nicht als Abkehr von den bestehenden Sanktionen zu verstehen sei.
“`json {