Jessica Foster, eine junge Soldatin und Influencerin mit Millionen von Followern auf sozialen Netzwerken, ist in Wahrheit ein Avatar, der mittels künstlicher Intelligenz erschaffen wurde. Innerhalb weniger Monate erreichte sie beeindruckende Reichweiten, indem sie sich als hochrangige Soldatin inszenierte und Fotos mit Persönlichkeiten wie Donald Trump sowie Fussballstars wie Cristiano Ronaldo und Lionel Messi teilte. Doch ihre Existenz entpuppte sich als Illusion: Die hyperrealistischen Bilder täuschen über eine Million Nutzer. Ihre Präsenz erstreckt sich auch auf Erotikplattformen, wo sie unter dem Deckmantel eines Fussfetischmodells Tausende von Dollar mit Bildern verdient. Diese Strategie zielt darauf ab, insbesondere Anhänger der Maga-Bewegung anzusprechen. Allerdings lassen die Details ihrer Uniform und ihres Namensschilds Zweifel an ihrem authentischen militärischen Hintergrund aufkommen. Die Verbreitung von KI-generierten Inhalten wie denen Jessicas Foster stellt eine Herausforderung dar, insbesondere da sie gegen Plattformrichtlinien verstoßen. Onlyfans hat bereits Maßnahmen ergriffen und Jessicas Profil gelöscht, während Fanvue, ein neues Unternehmen, KI-Kreativität explizit fördert. Dieser Ansatz spiegelt sich in einem Umsatzanstieg von 450 Prozent wider. Interessant ist auch die Haltung von Open AI, das den Einsatz seines Chatbots für erwachsene Nutzer plant, obwohl dies Kontroversen auslöste. Kritiker warnen vor emotionaler Abhängigkeit und dem Schutz Minderjähriger. Trotzdem bleibt die Einführung des Erwachsenenmodus ein Ziel von Open AI.