Der Bund hat erstmals die Auswirkungen der vor einem Jahr eingeführten Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur bewertet. Diese Pflicht betrifft Unternehmen und Organisationen, deren Betrieb essenziell ist, wie Banken oder Verwaltungsbehörden.
Im ersten Jahr wurden dem Bund nach dieser Regelung etwas mehr als 320 Angriffe auf solche kritischen Infrastrukturen gemeldet. Besonders häufig haben Behörden Angriffe berichtet; dem folgen der Finanz- und Energiesektor, wie Florian Schütz, Direktor des Bundesamts für Cybersicherheit, gegenüber SRF erklärte.
Kritische Infrastruktur umfasst nach dieser Definition alles, was für den Staat und seine Bevölkerung als unverzichtbar gilt. Dazu zählt unter anderem das Stromnetz.