Die Strasse von Hormuz bleibt durch iranische Blockaden für Erdöllieferungen nach Südostasien gesperrt. Infolgedessen haben einige Länder bereits den Energienotstand ausgerufen.
Der Iran-Konflikt beeinträchtigt stark Asien, wobei Länder wie Südkorea, Thailand und die Philippinen auf Erdöllieferungen aus den Golfstaaten angewiesen sind. Die drastische Erhöhung der Treibstoffpreise führt zu spürbaren Auswirkungen im Alltag vieler Menschen. Auf den Philippinen streiken Taxifahrer, während Fischer den Diesel für ihre Schiffe sich nicht mehr leisten können. Präsident Marcos erklärte zuletzt einen Energienotstand.
Diese Situation ist in allen südostasiatischen Ländern ähnlich und führt zu politischen Spannungen durch die steigenden Treibstoffkosten, die alle Bevölkerungsschichten betreffen. Im Podcast analysiert Auslandredaktorin Katrin Büchenbacher die aktuelle Lage und erläutert die Strategien der Politiker in den Philippinen, Thailand und China sowie die mögliche Dauer dieser Krise.
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