Am Montag haben sich mehrere hundert Teilnehmer am Ostermarsch in Bern versammelt, um gegen Krieg und Unterdrückung zu protestieren. Sie zeigten ihre Solidarität mit den weltweiten Gewaltopfern und forderten verstärkte Bemühungen für Frieden.
Die Veranstaltung wurde von nahezu 40 Organisationen ins Leben gerufen, darunter viele aus linken und kirchlichen Kreisen. Der Marsch in Bern beginnt traditionell am Ostermontag im Eichholz, führt entlang der Aare durch die Altstadt bis hin zum Münsterplatz.
Die Tradition der Ostermärsche in der Schweiz reicht zurück bis in die 1960er-Jahre. In Bern erlebte diese Bewegung einen Rückgang gegen Ende des Kalten Krieges, erfuhr jedoch nach dem US-Einmarsch im Irak 2003 eine Renaissance.