Priska und Walter Odermatt, Eltern des erfolgreichsten Schweizer Sportlers, teilen Einblicke in den Alltag mit ihrem Sohn Marco. Während sie von ihren Gefühlen während der Rennen berichten, beschreiben sie auch die beeindruckenden Aspekte seiner Karriere.
Walter Odermatt verfolgt weiterhin jeden Skitag seines Sohnes in einem Notizbuch, um dessen Geschichte zu dokumentieren. Trotz Marco’s Skepsis findet Walter dies wichtig für eine abgeschlossene Lebensbilanz. Seit Beginn der Rennfahrerkarriere ihres Sohnes bis zu den Rennen in Courchevel zählt Walter 2388 Skitage.
Priska Odermatt, die sich selbst nicht als Zahlenmensch bezeichnet, erzählt von ihrer Fokussierung auf die Emotionen und Marco’s Gesundheit. Beide Elternteile teilen ihre unterschiedlichen Ansätze: Während Priska Marco beim Rennen kaum vollständig verfolgt, analysiert Walter technisch die Rennen.
Walter betont auch die emotionale Seite der Karriere ihres Sohnes und den Respekt vor anderen Skirennfahrern wie Pirmin Zurbriggen. Trotz des Drucks durch seine Leistungen – fast 2500 Skitage, nahezu 200 Weltcuprennen und fünf Kristallkugeln – beschreiben die Eltern die Erfahrung als filmreif.
Priska erinnert daran, dass der Fokus auf Marco’s Gesundheit liegt, trotz des Drucks von Fans nach Goldmedaillen. Sie beschreiben auch den emotionalen Moment in Kitzbühel, als Marco bei der Blumenzeremonie weinte und danach tatsächlich Trost benötigte.
Die Rolle der Eltern im Rennsport ihres Sohnes beschränkt sich auf das Finanzielle. Trotz der enormen Präsenz von Marco in Medien, ist die Familie darum bemüht, das normale Familienleben beizubehalten, indem sie sich an alltägliche Aktivitäten erinnern und gemeinsam Zeit verbringen.