Der Konflikt um den „Richi“-Slogan zieht sich weiter: Nach der Kritik der Familie Schönbächler antwortet die Mundartband nun mit einem Post auf Instagram. Die Bekanntheit der Familie stammt aus der SRF-Dokumentation „Auf und davon“, in der Hermann Schönbächler den Satz sagte, der später zur Ikone wurde: „Jaa Richiii! I ha gseit, du söusch di guet häbe.“ Dieser TV-Moment entwickelte sich zu einem Schweizer Meme und schließlich zu einer Popkultur-Größe. Es folgten Parodien, Merchandise und sogar ein Song, der seit 2024 als Torsong bei den Eishockey-Weltmeisterschaften eingesetzt wird.
Die Familie Schönbächler fühlt sich durch die mediale Berichterstattung belästigt. In einem Facebook-Beitrag kritisierten sie, dass ihre Privatsphäre trotz Bemühungen weiterhin verletzt würde. Besonders stört die Familie der Song „Richi“ von Stubete Gäng, den sie ohne Zustimmung oder Erlaubnis aufgenommen haben.
Die Verwendung der Stimme und Zitate Hermann Schönbächlers sowie die Wahl des Songs als offizieller Torsong für die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft erfolgte laut Familie ohne ihr Wissen. Eine Stellungnahme von Stubete Gäng auf Anfrage von Nau.ch blieb aus.
Jetzt meldet sich die Band mit einem Instagram-Post zu Wort. Ein Foto vom Akkordeonspieler Hans Hassler, das im Eishockeystadion entstanden ist, sorgt für Gesprächsstoff. Die Musiker kommentieren es scherzhaft: „Ab und zu verlauft sich Hans – aber wir haben ihn immer wieder gefunden.“
Hans Hasslers Rolle im Musikvideo zur Single „Richi“ sowie das Eishockeystadion als Hintergrund sind keine Zufälle. Der Spruch wird seit der WM 2024 in Tschechien bei Toren von den Fans skandiert: „Jaa Richiii! I ha gseit, du söusch di guet häbe!“