Die Schweiz nimmt eine härtere Haltung im Umgang mit PFAS-Belastungen in Lebensmitteln ein. Der Bund plant, die Kantone mittels einer neuen Anweisung dazu zu bringen, bei Überschreitungen der zulässigen Grenzwerte konsequent vorzugehen. Dies umfasst auch Verkaufsverbote für kontaminiertes Fleisch oder Eier sowie strikte Vorgaben für erforderliche Tests.
Der Hintergrund dieser Maßnahme sind Vorfälle, bei denen etwa im Kanton St. Gallen Fleisch von Bauernhöfen die gesetzlichen Grenzwerte überschritt, ohne dass angemessene Maßnahmen ergriffen wurden.
Der Bund betont, dass es um die Durchsetzung bestehenden Rechts gehe. Mehrere Kantone äußern jedoch scharfe Kritik an den Plänen und warnen vor existenzbedrohlichen Konsequenzen für Landwirte.