In der Schweiz ist weiterhin Alkohol die am meisten behandelte Sucht, wie neue Daten von Verbands Sucht Schweiz aufzeigen. Im Jahr 2024 begannen über 40’000 Menschen eine Behandlung für Abhängigkeiten, wobei fast die Hälfte der Fälle mit Alkohol in Verbindung stand. Das Durchschnittsalter der Patientinnen und Patienten lag bei etwa 45 Jahren, was höher ist als bei den meisten anderen Substanzen.
Auf dem zweiten Platz steht Kokain, dessen Behandlungsfälle merklich zugenommen haben und nun 12 Prozent aller Fälle ausmachen. Cannabis und Opioide wie Heroin folgen dicht dahinter, mit jeweils 10 Prozent der behandelten Suchtfälle.