Autorin: Michelle Keller
Trotz einer erteilten Baugenehmigung bleibt die Fläche beim Emmer Seetalplatz eine Brachfläche. Auch bei der Vermarktung des geplanten Quartiers Rüüssegg gibt es Probleme.
Geplant sind für das zukünftige Quartier Rüüssegg 117 neue Wohnungen, darunter 54 Genossenschaftswohnungen. Ursprünglich sollte im Frühjahr 2026 mit dem Bau begonnen werden, doch die Baustelle ist noch immer nicht in Betrieb genommen worden. Laut einer Meldung der “Luzerner Zeitung” ist ein Baustart nun für den Herbst 2026 geplant. Die Halter AG, Initiator des Projekts, begründet die Verzögerung mit der Komplexität der Planungen und will zu weiteren Fragen keine Auskunft geben.
Auch bei der Wohnungszuteilung gibt es Schwierigkeiten: Von den 54 Genossenschaftswohnungen sind laut der Projektwebsite bisher nur sieben reserviert, von den insgesamt 98 Eigentumswohnungen sind erst 28 vergeben. Die Wohnbaugenossenschaft Rüüssegg plant ein Modell, bei dem künftige Mieterinnen als Nutzer und Investoren fungieren. Durch die Einlage von Eigenkapital werden sie Miteigentümer und zahlen nur eine Kostenmiete. So kostet beispielsweise eine 4,5-Zimmer-Wohnung einschliesslich Nebenkosten monatlich 2’424 Franken, wofür Interessierte jedoch ein Eigenkapital von 78’000 Franken bereitstellen müssen.
Verwendete Quellen: Artikel der “Luzerner Zeitung”, Website des Bauprojekts Rüüssegg