Trotz des Ja zum Konzept der Individualbesteuerung bleibt die konkrete Umsetzung unklar. Gleichzeitig wird eine Initiative der Mitte-Partei, welche das Ende der sogenannten Heiratsstrafe anstrebt, kontrovers diskutiert.
Die Initiative verlangt, dass Paare auch nach dem Übergang zur Individualbesteuerung weiterhin gemeinsame Steuererklärungen abgeben können sollten, während die individuelle Veranlagung beibehalten wird. Die dafür zuständige Kommission des Ständerates hat sich mit einer knappen Mehrheit von 7 zu 6 Stimmen gegen die Initiative ausgesprochen. Auch Bundesrat und Nationalrat haben ihre Ablehnung der Vorlage signalisiert.
Ein Gegenvorschlag soll ebenfalls nicht entwickelt werden, da dies eine mögliche Verzögerung bei der Abstimmung nach sich ziehen könnte.