Isabelle Dahinden berichtet über die geplante Fusion von zwei führenden Liftherstellern, was zu Bedenken und Gegenreaktionen in der Branche geführt hat. Der finnische Konzern Kone steht laut Berichten von Bloomberg mit dem deutschen Unternehmen TK Elevator in Verhandlungen über einen milliardenschweren Übernahmeversuch. Diese könnten einen Wert von bis zu 25 Milliarden Euro erreichen.
In diesem Kontext kündigte Schindler, ein Lifthersteller aus Luzern, an, gegen die mögliche Fusion Beschwerde bei den Kartellbehörden einzureichen. Paolo Compagna, der CEO von Schindler, bezeichnete die geplante Vereinigung in einem Gespräch mit Reuters als ‘Blutbad’ und betonte, dass dies erhebliche Unruhen innerhalb des Marktes verursachen würde. Die beiden Unternehmen hätten viele Gemeinsamkeiten in Kundenstämmen, Produktionsstandorten sowie Teams, was die Integration erschweren könnte.
Quellen: Berichte von Reuters und Bloomberg.