Aufgrund des Anstiegs der Ölpreise hat das Land Philippinen einen nationalen Notstand im Energiesektor verhängt. Präsident Ferdinand Marcos Jr. erklärte, dass dies notwendig sei, um die Energieversorgungssicherheit zu gewährleisten. Demnach erhält das Energieministerium nun die Befugnis, gegen Preistreiberei, Wucher und Marktmanipulationen vorzugehen. Dieser Notstand ist für ein Jahr vorgesehen. Zusätzlich plant die Regierung weitere Treibstoffsubventionen sowie finanzielle Unterstützung für bestimmte Berufsgruppen einzuführen.
Die Entscheidung folgt auf Verkehrsbehinderungen im Öltransport, verursacht durch die Blockade der Straße von Hormus. Da ein Großteil des benötigten Öls in den Philippinen importiert wird, sind sie stark betroffen. Die Problematik wird weiterhin durch die Schwäche des philippinischen Peso verschärft.