Eine Ausstellung im Schweizer Zollmuseum in Cantine di Gandria TI beschäftigt sich mit dem illegalen Import von tierischen und pflanzlichen Produkten. Unter dem Titel «Artenschutz geht uns alle an» informiert die Schau, wie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bekannt gab.
Am kommenden Sonntag, 5. April, wird die Ausstellung eröffnet und ist kostenlos zugänglich. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, einige der vom Zoll beschlagnahmten Waren aus illegalen Importen zu sehen.
Die Mitteilung des BAZG hebt hervor, dass bei Kontrollen an Schweizer Flughäfen und Grenzübergängen häufig festgestellt wird, «dass scheinbar harmlose Gegenstände wie Souvenirs, Luxus-Accessoires oder exotische Objekte in Wirklichkeit aus Materialien von gefährdeten Tierarten oder Pflanzensorten bestehen». Zu den beeindruckendsten Exponaten der Ausstellung zählen laut BAZG zwei Elefantenstosszähne, die menschengross sind.
In der Schweiz ist generell die Einfuhr von Erzeugnissen wie Elfenbein oder Alligatorenleder aus geschützten Arten verboten. Eine Ausnahme besteht nur mit einer Spezialbewilligung nach dem CITES-Artenschutzabkommen, welches den internationalen Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen regelt.
Die Umsetzung der Ausstellung erfolgte mit Unterstützung des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV).