Der Stadtrat von Illnau-Effretikon hat entschieden, sämtliche Aktivitäten auf dem Areal «Versuchs- und Schulungsanlage Tätsch» bis zum Abschluss der Ermittlungen zu unterbinden. Die Bundesanwaltschaft ist zurzeit mit den Untersuchungen des Unfalls beschäftigt. Dieser Beschluss ist noch nicht rechtskräftig.
Die Betreiberin muss Unterlagen vorlegen, die belegen, dass sie sowohl die kommunale Polizeiverordnung als auch die kantonale und eidgenössische Umweltgesetzgebung sowie das kantonale Planungs- und Baugesetz einhält. Dieses Verbot basiert auf der Polizeiverordnung.
Bisher gab es nur vereinzelte Beschwerden über Erschütterungen oder Lärm, ohne dass konkrete Schadenfälle bekannt geworden wären, wie der Stadtrat erklärte. Das Areal «Versuchs- und Schulungsanlage Tätsch» wurde in den 1960er-Jahren errichtet und später umgebaut sowie erweitert. Es dient seitdem als Trainingsort für Blaulichtorganisationen, Sprengmeisterkurse und verschiedene Sprengaktivitäten.
Das Grundstück liegt im kantonalen Landwirtschafts- und Waldgebiet und wird von einer Genossenschaft betrieben. Die Stadt Illnau-Effretikon ist an der Betreibung nicht beteiligt.
SRF 4 News, 26.3.2026, 14 Uhr; sda/hesa; stol; liea